Alte Liebe

Im wahren Leben waren sie verheiratet, und obwohl sie schon lange nicht mehr zusammenleben, ist die Freundschaft geblieben. Und so, quasi als literarisches Arbeitsduo, verarbeiten Elke Heidenreich und Bernd Schroeder ihre eigene Liebesgeschichte. Sie fabulieren darüber, was aus ihnen geworden wäre, hätten sie sich nicht vor langer Zeit schon getrennt.

Harry, Architekt, ist seit kurzem pensioniert und kümmert sich liebevoll um seinen Garten. Lore, Bibliothekarin, fürchtet sich vor der Pension, aus Angst, mit Harry untätig im Garten zu sitzen. Unterdessen heiratet die Tochter in dritter Ehe einen steinreichen Industriellen, der ihr Vater sein könnte, mit hunderten von Gästen. Wie konnte es soweit kommen? Was haben Harry und Lore nur falsch gemacht? Können sie überhaupt zu dieser Hochzeit fahren, die all ihre hart erkämpften 68er-Ideale infrage stellt?
In diesem Gedankenaustausch über ihr vergangenes Leben kommen sich Lore und Harry wieder näher.
Die Thematik und auch die Problematik des gemeinsamen Älterwerdens kommen in diesem Stück zur Sprache. Das Publikum wird sich die Frage stellen, wie viel Distanz und wie viel Nähe eine Liebe verträgt. Und obwohl die Dialoge oft hart und bissig klingen, sind stets auch die Liebe und Zuneigung zu spüren, die Lore und Harry immer noch für einander empfinden.


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