Die Götter von Silicon Valley


„Wenn deine Träume dich aus dem Abgrund anstarren, bleibst du dann am Rand stehen und erwiderst ihren Blick, oder folgst du ihnen in die Dunkelheit?“

von William Alan McNeice

 

Schweizer Uraufführung

In der Uraufführung von «Die Götter von Silicon Valley» durchleuchtet der irische Autor William Alan McNeice auf bitterböse Art das Streben nach Anerkennung und Reichtum einer konsumgeilen Gesellschaft.

Das Stück orientiert sich an der griechischen Tragödie. Der Chor, ursprünglich eine moralische Instanz, die sich nicht ins Geschehen einmischt und lediglich die Figuren vor falschen Prioritäten

und Entscheidungen warnen sollte, gerät im Fall von «Die Götter von Silicon Valley» in den Strudel des Geschehens, weil sich die Chormitglieder selbst von den Kräften der Götter verleiten lassen und mehr und mehr miteinander konkurrieren und gegeneinander intrigieren.

Die Parabel spielt im Silicon Valley, einem bekannten Erdbebenrisikogebiet. Die deutsche Übersetzung von Simon Froehling holt Felicitas Heyerick in ihrer Inszenierung inhaltlich nach Chur.

 

 

Regie: Felicitas Heyerick, GR

Schauspiel: Alexander Albrecht, Berlin und GR, Stefanie Bruckner, London, Curdin Caviezel, Wien und GR, Alessia Toutsch, Zürich und GR

Komposition und Musik: DJ Jamira Estrada, Chur und Zürich

Ausstattung, Kostüme und Bühnenbild: Bettina Brunold, Mitarbeit Bühne Luca Brunold, Bern und GR

Text: William Alan McNeice, Madrid

Übersetzung: Simon Froehling, Zürich

Regieassistenz: Iris Peng, Chur

Dramaturgie: Andri Perl, Chur

Video: Jann Clavadetscher, Klosters

Bühne/Licht: Dario Marty, Chur