Bier für Frauen

«Frauen», schreibt Ingo G. in einem Leserbrief an die Süddeutsche Zeitung, «sollten keinen Alkohol trinken. Trinken sie Bier, werden sie albern, dann träge und sind dann zu nichts mehr zu gebrauchen. Bei uns Jungs istdas anders. Wir verstehen es, haben wir erst einige Biere getrunken, den Abend mit interessanten, tiefgreifenden Gesprächen ausklingen zu lassen.» Ob Ingo G. recht hat?

Das Stück basiert auf Originaltexten, die im Laufe massiven Bierkonsums kommuniziert wurden und ergründet dieGeschichten von Frauen, wie sie von ihnen selber im Suff erzählt wurden. Zu ihrem 10-jährigen Bühnenjubiläum stürztsich Schauspielerin Felicitas Heyerick in dieses Meer von zusammenhangslosen, vermeintlich gehaltfreien Texten und ergründet eine Tiefe, die sie in einer überschäumenden Performance zum Besten gibt. Aus einem verspielten Konzept-Stück schafft sie stereotype Frauenfiguren: die erfolgreiche Karrierefrau, die überforderte Mutter, die naive Tussi, die philosophische Therapeutin, und verleiht deren tieferliegenden Geschichten, welche der Alkoholkonsum an die Oberfläche schwemmt, in einem leidenschaftlichen und musikalischen Bühnensolo Ausdruck.

Schauspiel & Produktion: Felicitas Heyerick
Regie & Grafik: Sarah Ley
Stückfassung & Konzept: LEYERICK Productions
OEil-extérieur: Achim Lenz
Akkordeon & Arrangements: Valentin Kessler
Radiostimme: Jan Kämmerer
Bühnenbau: Remo Arpagaus
Ausstattung & Kostüm: Felicitas Heyerick
Technik: Dario Marty
Co-Produzentin: Klibühni, Das Theater
Autorin: Felicia Zeller
Verlag: henschel SCHAUSPIEL Theaterverlag Berlin GmbH
Fotos & Video: Julia Lormis




 
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